Angebote für psycho­somatische Kliniken

Neben der persönlichen Beratung und der Zusammenarbeit mit Unternehmen stehen ausgewählte, ergänzende Formate für psychosomatische Kliniken zur Verfügung. Der Schwerpunkt liegt auf psychoedukativen Gruppenangeboten, dem Aufbau von Resilienz sowie begleitender Stabilisierung und Alltagstransfer – ergänzend zum therapeutischen Setting.

Angebot #1
ADHS-Psychoedukation nach der Diagnose im Klinikaufenthalt

Im Rahmen psychosomatischer Behandlungen zeigt sich zunehmend, dass eine ADHS-Diagnose erst während des Klinikaufenthalts gestellt wird oder sich erstmals konkretisiert. Für viele Betroffene ist dies mit erheblicher Verunsicherung verbunden.

Eine strukturierte Psychoedukation hilft, ADHS einzuordnen, von komorbiden Symptomen abzugrenzen und Zusammenhänge zu verstehen. Sie schafft Orientierung und entlastet – insbesondere in einer Phase, in der therapeutische Prozesse bereits stark gefordert sind.

Gerade die Phase unmittelbar nach der Diagnosestellung ist entscheidend: Zwischen Erleichterung, Verunsicherung und vielen offenen Fragen besteht ein hoher Bedarf an verständlicher Einordnung. Eine zeitnahe, strukturierte Psychoedukation hilft, erste Fehlannahmen zu vermeiden, Erwartungen realistisch einzuordnen und die Diagnose als Ausgangspunkt für Stabilisierung und weitere Schritte nutzbar zu machen.

ADHS Psychoedulation nach der Diagnose im Klinikaufenthalt

Setting:

  • Gruppenformat mit 8-10 Teilnehmenden
  • 5 – 6 Module à 60 Minuten
  • 2x wöchentlich
  • Fokus auf Verständnis, Stabilisierung, Selbstakzeptanz und Alltagstransfer

Inhalte u.a.:

  • Was ist ADHS – und was ist es nicht
  • Typische Herausforderungen mit ADHS
  • ADHS und Stress, Erschöpfung und emotionale Regulation
  • Risiken hinsichtlich Depression und Burnout sowie Abgrenzung
  • Alltagstaugliche Strategien

Mehrwert für
Kliniken:

  • Entlastung des therapeutischen Teams durch strukturierte Psychoedukation
  • Reduktion von Verunsicherung und Falschinformationen nach der Diagnosestellung
  • Unterstützung des Transfers über den Klinikaufenthalt hinaus

Mehrwert für Patient:innen:

  • Aufklärung und Orientierung direkt nach der ADHS-Diagnose
  • Verständliche Einordnung von Symptomen und Erleben
  • Fundierte Informationen statt Selbstrecherche aus unsicheren Quellen
  • Stärkung von Selbstwirksamkeit und Handlungssicherheit

Angebot #2
Resilienz- und Natur-Coaching im Klinikrahmen

Viele Patient:innen verfügen über ein gutes Verständnis ihrer Problematik, haben jedoch Schwierigkeiten, dieses Wissen in konkrete Selbstregulation und Alltagshandeln zu übertragen.

Ergänzende, ressourcenorientierte Formate unterstützen dabei, Körperwahrnehmung, Emotionsregulation und Selbstwirksamkeit zu stärken – insbesondere dort, wo kognitives Verstehen und klassische Gesprächsformate an Grenzen stoßen.

Resilienz- und naturbasierte Ansätze setzen auf unmittelbare Erfahrung und gezielte Selbstregulation. Natur dient dabei als regulierender Erfahrungsraum, der Reizverarbeitung, Aufmerksamkeit und innere Stabilität unterstützt.

Im Klinikrahmen ergänzen diese Formate bestehende Therapieangebote, indem sie Erleben, Regulation und Alltagstransfer verbinden und den Übergang in die Zeit nach der Entlassung vorbereiten.

Setting:

  • Einzelsetting oder Gruppenformat mit 8-10 Teilnehmenden
  • idealerweise naturbasiert
  • ergänzend zum allgemeinen therapeutischen Angebot
  • ergänzend zu Einzel- und Gruppentherapien
  • ergänzend zu ACT und Achtsamkeits-Meditation

Inhalte u.a.:

  • Stressregulation
  • Ressourcenaktivierung
  • Achtsamkeit
  • Genusstraining
  • Stärkung der Selbstwahrnehmung
  • Unterstützung im Aufbau von Stabilität und Selbstvertrauen
  • Natur als Erholungsraum
  • Vorbereitung auf die Zeit nach dem Klinikaufenthalt

Mehrwert für Kliniken:

  • Ergänzung bestehender Therapieangebote ohne therapeutische Konkurrenz
  • Entlastung des therapeutischen Settings durch ressourcen-orientierte Stabilisierung
  • Förderung von Selbstregulation und Selbstwirksamkeit außerhalb klassischer Gesprächsformate
  • Unterstützung des Transfers in den Alltag und in die Zeit nach dem Klinikaufenthalt

Mehrwert für Patient:innen:

  • Praktische Erfahrung von Selbstregulation und Stabilisierung
  • Stärkung von Körper-Wahrnehmung, innerer Sicherheit und Selbstwirksamkeit
  • Zugang zu ressourcen-orientierten Strategien jenseits reiner Gesprächsformate
  • Erleben von Handlungsspielraum und Einflussnahme im eigenen Erleben
  • Vorbereitung auf den Alltag nach der Entlassung

Kontakt & Termin­vereinbarung

Ein erstes Gespräch dient der Klärung Ihres Anliegens sowie der organisatorischen und inhaltlichen Rahmenbedingungen. Gemeinsam besprechen wir Zielsetzung, mögliche Formate und den passenden Rahmen – und prüfen, ob und wie eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.

Das Gespräch ist unverbindlich und dient der ersten fachlichen und strukturellen Orientierung, damit Sie auf einer fundierten Grundlage entscheiden können.

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Nina Ax Fachberater Stress & Burnout, ADHS-Coach

Nina Ax
Fachberaterin Stress & Burnout IHK
Resilienz- & Natur-Coach IHK
Coach für Neurodivergenz