Für wen ist ein ADHS-Coaching hilfreich?

Was sich durch Coaching verändert
So läuft die Zusammenarbeit ab
1. Klärung Ihrer Situation
Was sind Ihre konkreten Herausforderungen und wobei benötigen Sie Unterstützung?
2. Verstehen Ihrer Muster
Wie zeigt sich die ADHS bei Ihnen, welche Muster gibt es und wie wirken sich diese auf den Alltag aus?
3. Entwicklung individueller Strategien
Entlang der Muster werden alltagstaugliche Strategien entwickelt und eingeübt.
Ihre Coaching-Möglichkeiten
Sie können zwischen einem klar strukturierten Coachingprozess oder einzelnen Terminen wählen – je nach Situation und Bedarf.
Coaching-Paket 1
Strukturiert Veränderungen angehen
5 Termine
Einstieg für echte Veränderung
Für wen ist das geeignet?
Was bringt es Ihnen?
Das ist enthalten:
Grundlagen schaffen:
ab 1.150 Euro
Coaching-Paket 2
Intensiv-Coaching für nachhaltige Veränderung
8 Termine
Nachhaltige Veränderung & Entlastung
Für wen ist das geeignet?
Was bringt es Ihnen?
Das ist enthalten:
Veränderungen angehen und verankern:
ab 1.700 Euro
Beratung Angehöriger & Beratung bei akuten Anliegen
Einzelne Termine für die Beratung Angehöriger sowie akute Anliegen und kurzfristige Impulse
Für wen ist das geeignet?
Was bringt es Ihnen?
Das ist enthalten:
ADHS verstehen, kurze Impulse erhalten oder begonnene Veränderungen verfestigen:
ab 120 Euro
Über mich
Mein Name ist Nina Ax – ich begleite Menschen bei Stress, Überlastung und neurodivergenten Themen mit einem strukturierten, praxisnahen Ansatz.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur das Verstehen, sondern vor allem die konkrete Umsetzung im Alltag.
Meine Arbeit verbindet fundiertes Wissen aus der Stress- und Burnoutprävention, ADHS-Beratung sowie psychosozialer Gesundheit mit einem klaren Blick für individuelle Lebenssituationen.
Meine Qualifikationen:

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Mobil: 0151 – 10 722 726
E-Mail: mail@kompetenzwerkstatt-ax.de
Weiterführende Informationen rund um ADHS – für alle, die tiefer einsteigen möchten
Leben mit ADHS – Zwischen Chaos und Kreativität
ADHS ist keine Schwäche, sondern eine neurobiologische Besonderheit, die mit spezifischen Herausforderungen, aber auch besonderen Stärken einhergeht. Bei Erwachsenen zeigt sie sich häufig weniger sichtbar als in der Kindheit: Viele Betroffene wirken nach außen organisiert, leistungsfähig oder ruhig – während innerlich ein beständiger Druck, Gedankensprünge oder Überforderung präsent sind.
Typisch ist eine andere Reizverarbeitung: Reize werden intensiver wahrgenommen, Gedanken laufen schneller, Emotionen reagieren direkter. Dadurch entstehen Begeisterung, Kreativität und Spontanität – aber auch Erschöpfung, Unruhe oder das Gefühl, ständig „zu viel“ und gleichzeitig „nicht genug“ zu sein.
Der Alltag kann dadurch kräftezehrend werden: Dinge werden vergessen, Struktur bricht weg, Termine häufen sich oder einfache Aufgaben fühlen sich überwältigend an. Diese innere Anspannung führt oft zu Selbstzweifeln, Konflikten oder dem Eindruck, „nicht richtig zu funktionieren“.
Wichtig ist: ADHS ist kein persönliches Versagen und auch kein Erziehungsfehler. Die Schwierigkeiten entstehen aus neurobiologischen Prozessen – und können mit Klarheit, passenden Strategien und guter Unterstützung deutlich leichter werden.
Kernsymptome von ADHS und typische Herausforderungen:
ADHS verstehen – sich selbst begegnen
ADHS zeigt sich bei jedem Menschen anders:
Manche wirken chaotisch, andere verträumt oder rastlos. Gemeinsam ist vielen jedoch das Gefühl, „irgendwie anders“ zu sein und im Leben häufig missverstanden zu werden. Bei Kindern und Jugendlichen zeigt sich ADHS oft durch Unruhe oder Konzentrationsschwierigkeiten – bei Erwachsenen hingegen eher durch Gedankenrasen, innere Anspannung oder Schwierigkeiten im Alltag. Im Laufe des Lebens können sich die Symptome zudem verändern, etwa durch hormonelle oder äußere Belastungsfaktoren.
ADHS, ADS oder kombinierter Typ?
Die frühere Unterscheidung zwischen ADHS (mit Hyperaktivität) und ADS (ohne Hyperaktivität) gibt es in den aktuellen Diagnosemanualen nicht mehr. Heute spricht man von einer ADHS mit drei verschiedenen Ausprägungen:
Alle drei gehören zum selben Spektrum und können in unterschiedlichen Lebensphasen unterschiedlich stark ausgeprägt sein.
Kompetenzen stärken statt „funktionieren“ müssen
Mein Coaching unterstützt Kinder, Jugendliche und Erwachsene dabei,
Ziel ist es nicht, angepasst zu funktionieren, sondern einen Alltag zu gestalten, der zu den eigenen Bedürfnissen passt – für mehr Klarheit, Stabilität und Selbstwirksamkeit.
Die drei ADHS-Typen
Unaufmerksamer Typ
– ehemals ADS
Kombinierter Typ
– aus ehemals ADS und ADHS
Hyperaktiv-impulsiv Typ
– ehemals ADHS
Risiken durch unerkannte oder unbehandelte ADHS
ADHS verschwindet nicht einfach – sie begleitet Menschen ins Erwachsenenalter hinein und durch alle Lebensphasen. Wird sie jedoch nicht erkannt oder verstanden, kann dies langfristig zu Belastungen führen, die sich im Alltag deutlich bemerkbar machen. Die folgenden Risiken treten nicht bei allen Betroffenen auf, verdeutlichen jedoch, wie wichtig Klarheit und passende Unterstützung sind:
Mögliche Folgen bei länger unbehandelter oder unerkannter ADHS:

Diese Herausforderungen entstehen nicht aus „Schwäche“, sondern aus der ständigen Überforderung des Nervensystems, dem hohen Anpassungsdruck und dem Versuch, „mithalten“ oder unauffällig bleiben zu müssen.
Späte ADHS- Diagnose
Viele Jugendliche und Erwachsene erfahren erst spät, dass ADHS hinter ihren jahrelangen Schwierigkeiten steckt. Die Erkenntnis kann entlastend sein – denn plötzlich wird verständlich, warum Dinge so anstrengend waren.
Nicht selten liegen davor Jahre des Suchens, Zweifelns und „Ärztehoppings“, in denen Symptome falsch gedeutet oder anderen Ursachen zugeschrieben wurden. Manche entwickeln in dieser Zeit bereits erste psychische Belastungen wie Erschöpfung, Ängste oder depressive Verstimmungen – nicht wegen ADHS selbst, sondern weil der permanente innere Druck auf Dauer erschöpft.
Und genau hier beginnt Veränderung: Das Erkennen des eigenen Musters ist oft der erste Schritt, um den Lebensalltag leichter und stabiler zu gestalten.
Warum Unterstützung so wichtig ist
Nicht jede ADHS benötigt automatisch eine Behandlung. Entscheidend ist, ob die Person im Alltag unter ihren Symptomen deutlich leidet – zum Beispiel durch:
Viele entwickeln im Laufe ihres Lebens hilfreiche Strategien – doch ohne Verständnis für die eigene ADHS bleiben Muster oft anstrengend und kräftezehrend.
Wichtige Hinweise
Eine formale ADHS-Diagnose – die auch dazu berechtigt, von Krankenkassen unterstützte medizinische oder therapeutische Leistungen in Anspruch zu nehmen oder Nachteilsausgleiche zu beantragen – wird ausschließlich von qualifizierten Fachärzt:innen oder Psycholog:innen gestellt.
ADHS-Coaching kann eine wertvolle Ergänzung sein, um Klarheit zu gewinnen, Stress zu reduzieren und alltagstaugliche Strategien zu entwickeln.
Bei ausgeprägter Belastung oder wenn bereits Symptome einer Depression, Angststörung oder anderer psychischer Erkrankungen auftreten, ersetzt Coaching jedoch keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. In solchen Übergangsphasen kann Coaching begleitend stabilisieren, bis eine geeignete therapeutische oder medizinische Anbindung besteht und weiterführende Unterstützung greifen kann.
Konzentrationsprobleme, innere Unruhe, geistige, emotionale und körperliche Erschöpfung können auch andere Ursachen haben. Zu nennen wären hier u.a. Eisenmangel, allgem. Nährstoffmangel (insbesondere bei veganer Ernährung), Schilddrüsenüberfunktion oder -unterfunktion, Burnout, Depression, Trauma und bei Frauen die Wechseljahre. Daher ist es notwendig, sämtliche mögliche Ursachen für die bestehenden Symptome auch medizinisch abzuklären.
Erwachsene, Jugendliche und Kinder mit ADHS erleben Stress intensiver – und erschöpfen schneller
Ursachen dafür sind häufige Reizüberflutung, soziale Anpassungsleistungen (Masking), hohe innere Ansprüche und emotionale Selbstüberforderung. Neurowissenschaftliche Erkenntnisse zeigen:
Menschen mit ADHS filtern Reize weniger stark, verarbeiten sie intensiver und benötigen dadurch mehr kognitive Energie für alltägliche Anforderungen. Schon scheinbar kleine Aufgaben können sich dadurch anfühlen wie unüberwindbare Hürden. Viele Betroffene stehen unter dem ständigen inneren Druck, „mithalten“, „ruhig bleiben“ oder „funktionieren“ zu müssen – in Schule, Studium, Beruf oder Familie. Gleichzeitig bleibt wenig Raum für Erholung, weil das Nervensystem dauerhaft „auf Empfang“ steht.
Typische Belastungen sind z. B.:
Diese Dauerbelastung bringt das Nervensystem an seine Grenzen und kann – unbeachtet über lange Zeit – zu Erschöpfung, innerem Rückzug, Selbstzweifeln oder sogar einem Burnout führen.

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